Fassadendämmung Systeme: Expertenwissen vom Marler Forumtreff
Du möchtest Deine Heizkosten senken, den Wohnkomfort steigern und Deiner Immobilie in Marl einen echten Wertschub geben? Genau hier kommen Fassadendämmung Systeme ins Spiel. Stell Dir vor: weniger Zugluft, warme Wände im Winter, kühlere Räume im Sommer – und das Ganze sieht auch noch richtig gut aus. Klingt nach Zukunft mit Hand und Fuß. Und ja, die gibt’s hier vor Ort: Der Marler Forumtreff bündelt das regionale Handwerk, Planung und Energieexpertise zu einer Lösung aus einem Guss. Neugierig? Dann lass uns gemeinsam schauen, welches System zu Deinem Gebäude passt – und wie Du in NRW clever förderst. Wenn Du magst, starten wir mit einer schnellen Vor-Ort-Analyse und einer Empfehlung, die sofort Klarheit bringt.
Im starken regionalen Netzwerk des Marler Forumtreff spielt das Thema Bau und Sanierung eine zentrale Rolle, denn jede Fassadendämmung ist Teil einer ganzheitlichen Sanierungsstrategie. Ob energetische Hülle, Feuchteschutz oder optische Aufwertung – die koordinierte Umsetzung von klassischen Handwerksleistungen bis zu innovativen Dämmtechniken sorgt dafür, dass Dein Gebäude nicht nur effizient wird, sondern langfristig seinen Wert hält. Gerade in Marl mit seinem Mix aus Nachkriegsbau, 70er-Jahre-Siedlungen und neueren Quartieren zahlt sich eine durchdachte, systemische Herangehensweise spürbar aus.
Eine präzise Bauplanung Bauleitung regional ist essenziell, um mögliche Bauphasen optimal aufeinander abzustimmen. Unsere Experten planen gemeinsam mit Dir jeden Schritt: von der ersten Bestandsaufnahme über die beantragten Fördermittel bis zur termingerechten Ausführung. Dadurch werden Wartezeiten minimiert und Kosten kalkulierbar, sodass das Gesamtprojekt sicher und transparent voranschreitet. Außerdem koordinieren wir die Gewerke, damit Fensterbauer, Gerüstbauer, Stuckateur oder Metallbauer zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind – ohne Leerlauf und ohne Stress.
Auch eine fachgerechte Dachdeckung und Abdichtung sollte Teil der ganzheitlichen Gebäudesanierung sein. Oft wird die Dämmung der Fassade getrennt betrachtet, doch eine intakte Dachabdichtung verhindert eindringende Feuchtigkeit von oben. In Marl sind alte Gebäude mit maroden Dachbereichen keine Seltenheit – deshalb empfiehlt es sich, beide Gewerke im Paket zu betrachten und Kosten sowie Zeitpläne effizient zu verbinden. So bleibt die Hülle geschlossen, die Feuchte draußen und der Energieverbrauch nachhaltig niedrig.
Fassadendämmung Systeme im Überblick: Welche Lösung passt zu Deinem Gebäude in Marl?
Nicht jedes Haus ist gleich – logisch. Baujahr, Wandaufbau, Putzzustand, Klinker, Feuchteschäden, Fensterlage, Statik, Brandschutz und Dein Budget bestimmen, welches Dämmsystem sinnvoll ist. In Marl und Umgebung sind vor allem vier Fassadendämmung Systeme relevant: WDVS, VHF, Innendämmung und Kerndämmung (Einblasdämmung). Jedes hat seinen Sweet Spot. Hier die schnelle Tour – praxisnah, ohne Fachchinesisch.
Wärmedämmverbundsystem (WDVS)
Der Klassiker. Dämmplatten werden außen auf die Wand geklebt und gedübelt, darüber kommen Armierung und Putz oder Klinkerriemchen. WDVS funktioniert auf vielen massiven Bestandswänden – vom 60er-Jahre-Bims bis zum Beton der 80er. Es liefert gute U-Werte bei moderaten Kosten und ist optisch extrem vielseitig. Wichtig sind saubere Details an Fenstern, im Sockelbereich und bei Brandriegeln. Für Einfamilien- und Reihenhäuser in Marl ist WDVS oft die erste Wahl.
- Stärken: effizient, wirtschaftlich, viele Oberflächen
- Worauf achten? Algenrisiko an Wetterseiten, Anschlussdetails, Brandriegel bei EPS
- Typische Dämmstärke: 14–20 cm für U-Werte um 0,20–0,24 W/(m²K)
- Extras aus der Praxis: Armierungsgewebe doppelt in Eckbereichen, Laibungsplatten mit höherer Dichte für saubere Kanten
Pro-Tipp: Wenn Du Putzfassaden magst, aber die Optik von Klinker schätzt, sind Klinkerriemchen auf WDVS eine starke Option. Achte auf ausgewogene Lastabtragung, passende Dübel und ein schlüssiges Fugenbild – dann wirkt’s wie „aus einem Guss“.
Vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF)
Die Premiumvariante für robuste Optik und top Feuchtesicherheit: Dämmung an der Wand, Luftschicht dahinter, davor die Fassadenbekleidung (z. B. Faserzement, Keramik, Metall, Holz). Die Hinterlüftung sorgt dafür, dass Feuchte zuverlässig abgeführt wird – stark bei Schlagregenlagen und unebenen Untergründen. VHF punktet besonders bei Mehrfamilienhäusern, Gewerbeobjekten und überall dort, wo Langlebigkeit und Brandschutz höchste Priorität haben.
- Stärken: extrem robust, sehr gute Feuchteführung, hochwertige Gestaltung
- Worauf achten? Höhere Anfangsinvestition, präzise Unterkonstruktion
- Typische Bekleidungen: Faserzement, Alu-Composite, Keramik, HPL, Holz
- Lebensdauer: sehr hoch, Bauteilaustausch im Betrieb möglich (Vorteil für Hausverwaltungen)
Gute Praxis: Hinterlüftungsquerschnitte richtig dimensionieren, Insektenschutzgitter nicht vergessen und bei dunklen Platten auf thermische Ausdehnungen achten. Dann ist VHF eine „Sorglos-Fassade“, die Jahrzehnte funktioniert.
Innendämmung
Du willst die Außenfassade unverändert lassen? Etwa wegen Klinkeroptik, enger Straßenlage oder Denkmalschutz? Dann ist Innendämmung Dein Werkzeug der Wahl – allerdings mit bedachter Planung. Kapillaraktive Systeme (z. B. Kalziumsilikat, Mineralschaum, Holzfaser) helfen, Feuchte zu puffern und Schimmel zu vermeiden. Perfekt, wenn innen ohnehin renoviert wird, oder Raum für Raum saniert werden soll.
- Stärken: Außenbild bleibt, Etappenweise umsetzbar
- Worauf achten? Wärmebrücken, luftdichte Anschlüsse, korrektes Feuchtemanagement
- Typische Dämmstärke: 40–100 mm, abhängig von Wand und Nutzung
- Komfort-Plus: spürbar wärmere Innenoberflächen, angenehmes Raumklima
Bei Innendämmungen gilt: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“ – denn jeder Zentimeter kostet Raum. Saubere Laibungsdetails und eine konsequente Luftdichtheit sind hier die halbe Miete, damit’s langfristig schimmelfrei bleibt.
Kerndämmung (Einblasdämmung) bei zweischaligem Mauerwerk
In Marl weit verbreitet: zweischaliges Mauerwerk mit Luftschicht. Wenn diese Hohlschicht durchgehend ist, lässt sie sich nachträglich mit Dämmstoff füllen – schnell, sauber, kosteneffizient. Ein perfekter First-Step, wenn die Außenoptik so bleiben soll und die Luftschicht passt. Vorab prüfen wir per Endoskopie und Messung, ob die Voraussetzungen stimmen.
- Stärken: sehr kurze Bauzeit, geringe Kosten, Außenansicht bleibt
- Worauf achten? Begrenzte Dämmwirkung, nur bei geeigneter Hohlschicht
- Typische Dämmstoffe: Perlite, EPS-Perlen, Mineralwolle-Flocken
- Bonus: häufig ohne Gerüst möglich, minimalinvasiv
Als „Quick-Win“ stark, vor allem wenn später Fenster und Dach folgen. Die Reihenfolge stimmt, der Komfort steigt – und Du verteilst die Investition clever über mehrere Etappen.
Quick-Check: Welches Fassadendämmung System passt zu Dir?
- Du willst viel Wirkung fürs Geld und neue Fassadenoptik? WDVS.
- Du willst maximale Langlebigkeit und Top-Brandschutz? VHF.
- Denkmalschutz oder Klinker soll bleiben? Innendämmung.
- Zweischaliges Mauerwerk mit Luftschicht? Kerndämmung.
Unser Tipp: Die beste Lösung setzt auf ein klares Konzept, nicht auf ein einzelnes Material. Der Marler Forumtreff entwickelt mit Dir ein System, das Bauphysik, Gestaltung und Budget zusammenbringt – für spürbare Ergebnisse und förderfähige Qualität. Am Ende zählt, dass Du Dich in Deinen Räumen wohlfühlst und die Zahlen auf der Heizkostenabrechnung stimmen.
Fassadendämmung Systeme im Vergleich: WDVS, VHF und Innendämmung – Vor- und Nachteile
Du willst’s genau wissen? Sehr gut. Der direkte Vergleich hilft bei der Entscheidung. Hier findest Du die wichtigsten Kriterien, die wir in Marl tagtäglich abwägen – von Wärmeschutz bis Wirtschaftlichkeit.
| Kriterium | WDVS | VHF | Innendämmung |
|---|---|---|---|
| Wärmeschutz | Sehr gut bei schlanken Aufbauten | Sehr gut, Dämmstärke flexibel | Gut bis sehr gut, innen Raumverlust |
| Feuchtesicherheit | Gut bei sauberer Detailplanung | Exzellent dank Hinterlüftung | Planungsintensiv, kapillaraktive Systeme empfohlen |
| Brandschutz | Materialabhängig (Mineralwolle A1 möglich) | Sehr gut, nichtbrennbare Systeme üblich | Material- und Detailabhängig |
| Gestaltung | Putz, Farbtöne, Klinkerriemchen | Platten, Metall, Keramik, Holz | Außen unverändert, innen neu |
| Wirtschaftlichkeit | Sehr gut (Preis-Leistung) | Höhere Investition, sehr langlebig | Variabel, Details können aufwändig sein |
| Bauzeit | Kurz bis mittel (wetterabhängig) | Mittel (Unterkonstruktion) | Raumweise, gut planbar |
| Sommerlicher Hitzeschutz | Gut, materialabhängig | Gut bis sehr gut | Sehr gut mit speicherfähigen Platten |
| Schallschutz | Gut, sehr gut mit Mineralwolle | Sehr gut, Kombination Dämmung/Bekleidung | Gut, abhängig von Materialdichte |
| Wartung | Gering, regelmäßige Sichtprüfung | Sehr gering, Komponenten tauschbar | Innenpflege, Wandanstrich möglich |
| Denkmalschutz | Oft schwierig, je nach Auflage | Selten möglich außen, Einzelfallprüfung | Häufig erste Wahl |
Praxisblick aus Marl
West- und Nordfassaden sind hier oft Schlagregen-Hotspots. Bei Putzfassaden planen wir daher Tropfkanten, saubere Fensterbänke, mineralische oder silikonharzgebundene Putze – und vermeiden unnötige Biozide. Entlang der B225 oder in A52-Nähe spielt akustischer Komfort eine große Rolle: Mineralwolle in WDVS oder VHF bringt hier spürbare Ruhe ins Haus. Und noch etwas, das gerne vergessen wird: Die richtige Fassadenfarbe. Helle, reflektierende Töne reduzieren sommerliche Aufheizung, während robuste Oberputze mit hohem Silikatanteil schneller abtrocknen – ein Plus gegen Algen und Pilze.
Energieeffizienz und Fördermöglichkeiten in NRW: So profitierst Du als Eigentümer oder Betrieb
Fassadendämmung Systeme sind echte Effizienzhebel. Sie senken den Wärmeverlust, erhöhen die Oberflächentemperatur innen (bye bye, Zugluft) und verbessern Deinen Energieausweis. Damit Du die Investition smart stemmst, helfen Förderprogramme – auf Bundes- und NRW-Ebene. Wir behalten für Dich die Antragsreihenfolge im Blick und klären, welche Option für Deinen Fall am meisten Sinn ergibt.
BEG-Einzelmaßnahmen (BAFA) – Gebäudehülle
Für die Dämmung von Außenwänden gibt es Zuschüsse im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM). In der Regel liegt der Zuschuss bei 15%, mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) sind zusätzlich 5% Bonus drin – in Summe bis zu 20% der förderfähigen Kosten. Voraussetzung: Fachgerechte Ausführung durch ein qualifiziertes Unternehmen, Nachweis der technischen Mindestanforderungen (z. B. geforderter U-Wert) und die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten (EEE) für die Bestätigung. Wichtig: Der Antrag muss vor Auftragsvergabe gestellt werden.
KfW-Finanzierung und Effizienzhaus
Du planst „einmal richtig“? Dann könnte eine Gesamtsanierung zum Effizienzhaus spannend sein – mit zinsgünstigen Krediten und Tilgungszuschuss. Fassadendämmung ist dabei ein zentraler Baustein und zahlt auf den Zielstandard ein. Lohnt sich das? Wir rechnen mit Dir durch: Gebäudestand, Kombinationswirkung mit Fenstern, Dach und Anlagentechnik, Bauzeit, Förderquote. Gerade bei Mehrfamilienhäusern in Marl, Hüls und Drewer kann die Systemkombination den Unterschied zwischen „lohnt sich“ und „lohnt sich richtig“ machen.
NRW.BANK und kommunale Programme
In NRW kannst Du BEG-Zuschüsse oft mit Förderdarlehen der NRW.BANK kombinieren. Einige Kommunen und Kreise legen temporäre Programme auf – wir checken für Marl, Recklinghausen, Dorsten, Herten, Haltern am See und Umgebung, was aktuell drin ist, und koordinieren die Antragswege. Das spart Dir Zeit und Nerven, denn die Förderrichtlinien ändern sich gelegentlich.
Steuerbonus als Alternative (§ 35c EStG)
Selbstnutzer können energetische Maßnahmen an der Gebäudehülle auch über die Steuer absetzen – verteilt über drei Jahre mit bis zu 20% Abzug. Spannend, wenn Zuschuss- und Kreditprogramme nicht passen oder die Zeit drängt. Aber: Keine Doppelförderung. Wir vergleichen mit Dir, was unter dem Strich besser ist – Zuschuss, Kredit oder Steuerbonus.
Dein Förder-Fahrplan in 6 Schritten
- Vor-Ort-Check: Bestandsaufnahme von Fassade, Fenstern, Wärmebrücken
- Strategie: iSFP ja/nein, Zuschuss oder Kredit, Zeitplan
- Planung: U-Wert-Berechnungen, Details, Materialauswahl, Angebote
- Antrag: vor Auftragsvergabe, mit EEE-Bestätigung
- Ausführung: dokumentiert und förderkonform – transparent für Dich
- Nachweis: Verwendungsnachweise, Abschlussdokumentation, Abnahme
Kleiner Hinweis aus der Praxis: Förderanträge brauchen saubere Unterlagen. Je besser die Planung, desto reibungsloser die Bewilligung. Unser Netzwerk sorgt dafür, dass Zahlen, Zeichnungen und Nachweise zusammenpassen – damit keine wertvollen Prozente verloren gehen.
Häufige Fallstricke bei Förderungen – und wie Du sie vermeidest
- Antrag zu spät gestellt: Immer vor Auftragsvergabe beantragen.
- Technische Mindestanforderung verfehlt: U-Werte und Details vorab prüfen lassen.
- Fehlende Dokumentation: Materialrechnungen, Fotoprotokolle, Abnahme – alles sauber ablegen.
- Schnittstellen vergessen: Fenster, Dach, Lüftung – Förderung ganzheitlich denken.
Handwerk aus einer Hand: Wie der Marler Forumtreff Planung, Ausführung und Qualitätssicherung koordiniert
Fassadendämmung Systeme sind Teamwork. Energieberatung, Planung, Gerüst, Putz, Metallbau, ggf. Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten – viele Zahnräder, ein Ziel. Der Marler Forumtreff koordiniert das für Dich, damit Du keine Schnittstellen jonglierst. Und ja, wir reden miteinander – nicht nur auf dem Papier.
Planung mit Weitblick
- Gebäudecheck: Untergrundprüfung, Feuchtescreening, Thermografie bei Bedarf
- Konzeptentscheidung: WDVS, VHF, Innendämmung oder Kerndämmung – passend zu Ziel, Gebäude und Budget
- Detaildesign: Fensteranschlüsse, Laibungen, Rollladenkästen, Sockel, Attika, Entwässerung
- Wärmebrückenmanagement: Balkonanschlüsse, Stahlträger, Konsolen – sauber gelöst
- Förderstrategie: iSFP, BEG, KfW/NRW.BANK, Steuerbonus – mit EEE-Begleitung
Zusätzlich betrachten wir Bauphysik und Statik gemeinsam. Das verhindert spätere Überraschungen, etwa bei schweren Bekleidungen an VHF oder bei hohen Windlasten. Und falls Denkmalschutz im Spiel ist, holen wir die Beteiligten früh an den Tisch – das spart Zeit und Abstimmungsschleifen.
Ausführung mit System
- Sauberer Start: Gerüst, Schutz von Wegen und Beeten, Untergrundvorbereitung
- Dämmmontage: Klebe- und Dübelraster, Brandriegel (bei EPS), Unterkonstruktion (bei VHF)
- Oberflächen: Armierung, Reibeputz, Klinkerriemchen oder Platten – exakt in Fugenbild und Anschluss
- Fenster und Details: Laibungsdämmung, neue Fensterbänke, Tropfkanten, Anputzleisten
- Innenvarianten: Luftdichte Schichten, kapillaraktive Platten, sauberer Anschluss an Decken und Böden
Auf der Baustelle gilt: Kurze Wege, klare Zuständigkeiten, ehrliche Kommunikation. Wir stimmen uns mit Nachbarinnen und Nachbarn ab, planen Lärmphasen und halten die Baustelle ordentlich. So bleibt der Baualltag erträglich – und das Ergebnis überzeugt in Technik und Optik.
Qualität, die bleibt
- Dokumentation: Materialchargen, Schichtdicken, Dübelanzahl, Fotoprotokolle
- Prüfungen: Haftzugtests, Feuchtemessungen, Wärmebild bei Bedarf
- Abnahme: Checklisten, Pflegehinweise, Garantieunterlagen
Dazu kommt unser Blick auf Wartungsfreundlichkeit: Bei VHF etwa ist ein späterer Tafeltausch einfacher, bei WDVS achten wir auf robuste Sockelzonen und beschädigungstolerante Oberputze. Was heute klug geplant ist, macht morgen weniger Arbeit.
Fehler vermeiden – unsere Top 5
- Keine Dämmung ohne Blick auf Fensteranschlüsse
- Sockel- und Spritzwasserbereich robust planen
- Algenrisiko konstruktiv reduzieren, nicht „zupinseln“
- Wärmebrücken konsequent bearbeitet – keine halben Sachen
- Dokumentation führen – spart Nerven bei Förderung und Gewährleistung
Materialwahl nachhaltig gedacht: Mineralwolle, EPS, Holzfaser und ökologische Alternativen
Material ist nicht gleich Material. Bei Fassadendämmung Systemen zählen neben dem Lambda-Wert auch Brandschutz, Schallschutz, Feuchtemanagement, Sommerkomfort, Ökobilanz und spätere Recyclingpfade. Wir zeigen Dir, wann was Sinn ergibt – ehrlich, produktneutral und in Marl erprobt.
Mineralwolle (Stein- oder Glaswolle)
Nichtbrennbar, schalldämmend, diffusionsoffen – ein echter Allrounder. In WDVS und VHF liefert Mineralwolle starke Werte, gerade an lauten Straßen. Die Platten schmiegen sich gut an unebene Untergründe, was die Ausführung erleichtert. Bei hohen Brandschutzanforderungen ist das oft der Königsweg. In oberen Geschossen und bei Gebäudeklassen mit strengen Vorgaben sorgt Mineralwolle für Sicherheit – ohne Abstriche beim Design.
- Pluspunkte: A1/A2, sehr guter Schallschutz, robust
- Einsatz: WDVS, VHF – EFH bis MFH
- Hinweis: etwas höheres Gewicht – Untergrundprüfung zahlt sich aus
EPS (expandiertes Polystyrol)
Der wirtschaftliche Effizienzbringer. EPS ist leicht, gut zu verarbeiten und erreicht top U-Werte mit relativ geringer Dämmstärke. Moderne WDVS mit EPS werden brandschutztechnisch sauber geplant – inklusive Brandriegeln. Ideal, wenn Du ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis suchst. Bei empfindlichen Lagen helfen schmutzunempfindliche Oberputze und durchdachte Details, die Fassade lange frisch aussehen zu lassen.
- Pluspunkte: sehr wirtschaftlich, gute Dämmwerte
- Hinweis: UV-Schutz und Putzaufbau beachten, Algenrisiko durch Konstruktion minimieren
- Praxis: für viele EFH in Marl die solide, budgetfreundliche Lösung
Holzfaserdämmplatten
Natürlich, speicherstark und angenehm im Sommer: Holzfaser punktet mit hohem Flächengewicht und guter Schalldämpfung. Als WDVS (systemgebunden) oder hinterlüftet überzeugt sie optisch und funktional – beliebt bei nachhaltigen Sanierungen in Alt-Marl, Sinsen-Lenkerbeck und Polsum. Wichtig: auf geprüfte Systeme setzen und die Oberflächen konsequent nach Herstellervorgabe aufbauen.
- Pluspunkte: nachwachsend, sehr guter Sommerkomfort, diffusionsoffen
- Hinweis: Systembindung beachten, fachgerechte Oberflächen
- Optik: harmonisch mit natürlichen Farbtönen und Holzdetails
Ökologische Alternativen und Spezialfälle
Kork, Hanf, Mineralschaum oder Kalziumsilikat (besonders innen) erweitern Deine Auswahl. Für „knifflige“ Stellen mit wenig Platz – Laibungen oder Anschlüsse – setzen wir punktuell Hochleistungsdämmstoffe wie Aerogel ein. Es muss nicht „entweder oder“ sein; oft ist die clevere Kombination die beste Lösung. Wir bewerten gemeinsam CO₂-Fußabdruck, Recyclingwege und regionale Verfügbarkeit – so bleibt die Bilanz stimmig, auch jenseits der Energiekosten.
Auswahlkriterien – kurz und knapp
- Gebäudehöhe und Brandschutzklasse
- Schlagregen und Fassadenorientierung (Nord/West in NRW)
- Schallschutzbedarf (Nähe B225, A52, Bahn)
- Sommerlicher Hitzeschutz (Fensterflächen, Dachüberstände)
- Optik: Putz, Klinkerriemchen, Platten, Holz
- Ökobilanz: CO₂-Fußabdruck, Recyclingwege
- Budget und Förderfähigkeit
Unser Credo: Das Material folgt dem Konzept, nicht andersherum. Wir bemustern mit Dir Oberflächen, rechnen U-Werte, simulieren Feuchteverläufe und zeigen Dir Referenzen, die begeistern. So wird aus „Dämmen“ ein Upgrade für Haus und Alltag – spürbar, sichtbar und nachhaltig.
Referenzen und Netzwerkkompetenz: Fassadendämmung-Projekte aus Marl und Umgebung
Ein paar Beispiele sagen mehr als 1.000 Prospekte. Hier ein Auszug aus Projekten, die zeigen, wie unterschiedlich Fassadendämmung Systeme wirken – und was am Ende wirklich zählt: ein Konzept, das zu Dir und Deinem Gebäude passt. Alle Projekte wurden in enger Abstimmung mit Auftraggebenden, Nachbarn und – wo nötig – Behörden umgesetzt.
Einfamilienhaus, Baujahr 1972, Drewer-Süd – WDVS mit Mineralwolle
Maßnahme: 16 cm Mineralwolle-WDVS, Brandriegel, neue Laibungen und Fensterbänke, Silikonharzputz in warmem Ton. Ergebnis: U-Wert von ca. 1,2 auf 0,22 W/(m²K) verbessert, Heizenergiebedarf um rund ein Drittel reduziert. Subjektiv: deutlich weniger Straßenlärm, „die Außenwand fühlt sich nicht mehr kalt an“ – O-Ton Eigentümer. Zusätzlich wurden die Rollladenkästen gedämmt, was die Behaglichkeit weiter erhöht hat.
Mehrfamilienhaus, 5 Geschosse, Hüls-Nord – VHF mit Faserzement
Maßnahme: Nichtbrennbare Dämmung, präzise Unterkonstruktion, hinterlüftete Bekleidung aus Faserzementtafeln, akzentuierte Laibungsbänder. Ergebnis: wartungsarme Fassade mit klarer Linienführung, sehr gute Feuchtesicherheit und reibungsarme Instandhaltung für die Hausverwaltung. Bonus: Aufwertung des Quartierbildes. Durch die modulare Bekleidung konnten spätere Instandsetzungen mietverträglich geplant werden.
Klinkerfassade, Alt-Marl – Innendämmung kapillaraktiv
Maßnahme: 60 mm Kalziumsilikat-Platten in Wohnräumen, lückenlose Laibungsdämmung, diffusionsoffene Innenbeschichtung, flankierend Kellerdeckendämmung. Ergebnis: Außenansicht bleibt erhalten, Oberflächentemperaturen steigen spürbar, Schimmelprävention durch Feuchtepufferung – inklusive besserem Wohnklima. Die Maßnahme wurde raumweise umgesetzt, um den Alltag der Bewohner so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.
Zweischaliges Mauerwerk, Polsum – Kerndämmung
Maßnahme: Endoskopie-Prüfung, Einblasen von Mineralwolle-Flocken in die Hohlschicht, Nacharbeit kleiner Luftdichtheitsmängel. Ergebnis: Umsetzung in zwei Tagen, merklich weniger Zugluft, solide Basis für spätere Fenstersanierung und ggf. Dachmaßnahmen. Die Außenansicht blieb unverändert – wichtig im gewachsenen Ortsbild.
Gewerbeobjekt, Marl-Hamm – VHF mit Metallverbundplatten
Maßnahme: Dämmung mit nichtbrennbaren Platten, robuste Unterkonstruktion, hochwertige Metallverbundtafeln, verdeckte Befestigung. Ergebnis: zeitlose, repräsentative Optik mit sehr guter Reinigungseigenschaft, reduzierter Wartungsaufwand, verbesserter sommerlicher Wärmeschutz. Die Fassade unterstützt das Corporate Design und schützt die sensiblen Innenräume vor temperaturschwankungen – ein spürbarer Mehrwert im Betrieb.
Was unsere Kundinnen und Kunden besonders schätzen
- Planung aus einer Hand, kurze Wege, klare Zuständigkeiten
- Sichtbare Qualität in Details: Fensterbänke, Fugen, Sockel, Tropfkanten
- Transparente Dokumentation – wichtig für Förderung und Gewährleistung
- Termintreue und saubere Baustellenorganisation – weniger Stress im Alltag
Dein nächster Schritt
Lass uns gemeinsam herausfinden, welches Fassadendämmung System Deine Immobilie nach vorn bringt – WDVS, VHF, Innendämmung oder Kerndämmung. Der Marler Forumtreff koordiniert Beratung, Planung, Ausführung und Qualitätssicherung. Du bekommst feste Ansprechpartner, saubere Arbeit und eine Lösung, die technisch, optisch und wirtschaftlich überzeugt. Wenn Du willst, starten wir mit einem kurzen Check: Bestandsaufnahme, Foto-Doku, Grobkalkulation – so weißt Du schnell, woran Du bist.
- Region: Marl, Kreis Recklinghausen und Nachbarstädte (u. a. Herten, Dorsten, Gelsenkirchen, Haltern am See, Oer-Erkenschwick, Datteln)
- Leistungen: Systemwahl, Materialberatung, Förderanträge, fachgerechte Ausführung, Dokumentation
- Ergebnis: Effiziente Gebäudehülle, besseres Wohnklima, attraktives Erscheinungsbild
FAQ: Kurz und knackig – häufige Fragen zu Fassadendämmung Systemen
Wie lange dauert die Ausführung?
WDVS am Einfamilienhaus: in der Regel 2–4 Wochen, abhängig von Witterung und Umfang. VHF: 3–6 Wochen durch Unterkonstruktion und Bekleidung. Innendämmung: je Raum 2–5 Tage – ideal für Etappen. Kerndämmung: meist 1–2 Tage inklusive Endoskopie und Abdichtung der Einblasöffnungen.
Muss ich die Fenster gleichzeitig erneuern?
Empfehlenswert, aber keine Pflicht. Optimal ist ein abgestimmter Tausch, damit die Anschlussdetails perfekt passen und Du die vollen Effizienzpotenziale hebst. Wenn Fenster später kommen, planen wir profilierte Anschlussleisten und Reserve in der Laibung ein – so bleibt alles warm und dicht.
Bekomme ich Algen auf der Putzfassade?
Kann passieren – muss aber nicht. Mit konstruktivem Regenschutz (Dachüberstände, Tropfkanten), mineralischen oder silikonharzgebundenen Putzen und cleverer Farbwahl reduzierst Du das Risiko deutlich. Wir setzen auf abtrocknungsfreundliche Systeme und verzichten nach Möglichkeit auf auswaschende Biozide.
Rechnet sich das?
In vielen Bestandsgebäuden ja – spürbar. Je nach Ausgangszustand sind 20–40% Energieeinsparung realistisch, kombiniert mit besserem Komfort und höherem Gebäudewert. Durch Förderungen sinkt Deine Nettoinvestition. Wir rechnen das transparent mit Deinen Daten durch.
Klingt gut? Dann schnappen wir uns als Nächstes Deinen Ist-Zustand: kurze Vor-Ort-Analyse, klare Empfehlung, nachvollziehbares Angebot – und Du weißt, was Sache ist. So einfach kann der Start in eine effiziente Zukunft aussehen. Fassadendämmung Systeme sind kein Hexenwerk, wenn man sie mit Plan, Handwerk und Herz angeht – genau dafür steht der Marler Forumtreff.

